The master of paradise(Paradiesmeister) Bonsac

 

The Paradiesmeister Bonsac is the first architect, who imported into Germany the early Gothic style (Romanic-Gothic)

during the erecting of the paradise in the monastery in Maulbronn (around 1210).  

Several years later (1220-1230) he was the architect (workmaster) for the making of the cathedral in Magdeburg

Now his title was  master Bonsac.

We find a sculpture of the master Bonsac on the architect column in the cathedral of Magdeburg (pictures in first row). 

In the monastery of Maulbronn he builded (among other ) 

the fountain house (Brunnenhaus), 

the entrance hall (Vorhalle), 

the meal hall (Speisesaal) and 

a part of the church. (pictures in the second row f.l.t.r.)

 

 

Meister Bonsac

 

Baumeisterkonsole im Dom zu Magdeburg

 

 
Brunnenhaus in Maulbronn Paradies-Vorhalle, dahinter Kirche in Maulbronn Herrenrefektorium in Maulbronn, ein Werk des Paradiesmeisters Das Innere der Klosterkirche, ursprünglich flach gedeckt

                                                                                                                                                        (I look for a translator of the text)

Der Beweis für die Identität des Maulbronner und des Magdeburger Baumeisters ist gegeben

1.  durch die Gleichartigkeit von Baustilmerkmalen in Kloster Maulbronn und dem Magdeburger Dom (sowie an weiteren Baustellen, wie Burg Neipperg, Kloster Walkenried, Kloster Ebrach etc.)

2.  durch die Signierung der unterschiedlichen Baustellen mit dem Baumeisterzeichen auf den Kragsteinen

Die folgende Übersicht demonstriert die Übereinstimmung der Baustilmerkmale an unterschiedlichen Baustellen des Mittelalters (zwischen 1200 und 1240) in Deutschland, die alle auf den Paradiesmeister zurückgehen:

·       Gleiche Außen- und Innengestaltung des Maulbronner Kreuz-, und Magdeburger Bischofsgangs

·       Ersatz der Dienste, die tragende Teile auflösen, durch Säulenbündel

·       Weitgehende Übereinstimmung der Maßwerks-Fenster

·       Formgleiche Kapitelle

·       Gleiche Form der Kämpferprofile (Aufsatz über dem Kapitell)

·       Identische Kragsteinformen und –signierungen

Ähnlichkeit der Merkmale in Bauwerken des „Paradiesmeisters“ 

an verschiedenen Orten

Baustelle

 

 

 

Merkmal

Kloster Maulbronn

Dom zu Magdeburg

     Kloster Ebrach

Burg      Neipperg

Kloster Walkenried

Kreuz-/Bischofsgang außen

 

 

 

Kreuz-/Bischofsgang

innen

 

 

Säulenbündel (Dienste, die tragende Teile auflösen )

 

(Maßwerks-) Fenster

 

 

Kapitelle

Kopfteil einer Säule

 

 

 

Kämpferprofile (Aufsatz über dem Kapitell)

 

 

 

 

Kragsteine

Mit Baumeister zeichen

      

2x mit Lilien              200 x mit )(

 

am Eingang zum Bischofsgang

 

 

an einer Tür im Hausturm

 

Damit wird die Berechtigung unterstrichen, daß unser erster bekannter Namensträger ein großer, anerkannter Baumeister war, der vermutlich, wegen der Signierung mit den beiden antithetischen Halbmonden (oder Bohnen?), aus dem Geschlecht derer von Magenheim stammt. Wahrscheinlich war es Zeisolf II. von Magenheim.  

Über den Namen Bohnensack des Baumeisters auf dem Kragstein im Magdeburger Dom äußert sich

1582 der Domprediger Siegfried Sack in einer seiner Predigten über den Dom:[1]

,,Ist von eiteln Werckstüeken erbawet und hat der meister der die pfeiler gebawet Bone Sack geheißen, wie er sein bild am ersten pfeiler vorm Chor, do der Herren Bohrkirche gebawet in einen stein ausgehauwen, als der auff einem stein nieder kniet vnnd einen kleinen runden pfeiler anffn nacken als eine schwere last tregt."  

1] Siegfried Sack, Predigten über die Sonntsgsevangelien.  IV. Blatt 197 ff. 1. Auf]. 1591, 2. Aufl. 1597